Gemeinde Augsburg (VdM)

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Die Mennonitengemeinde Augsburg hat um die 70 Gemeindemitglieder, sie trifft sich in der Frauentorstraße 43 im CVJM-Heim, in Augsburg.


Geschichte

Vorgängerin der Mennonitengemeinde Augsburg war zur Reformationszeit die Täufergemeinde von 1524. Ihrer namhaften Führer beraubt und unter dem Druck der geistlichen und weltlichen Macht, erlosch sie um 1538 in Augsburg. Die Mennonitengemeinde, benannt nach dem Niederländischen Täuferführer ,,Menno Simons" (1496-1561), entstand im Jahr 1912 in Donauwörth und verlegte 1926 ihren Sitz nach Augsburg.

Die Gemeindeglieder setzen sich in der Hauptsache aus Nachkommen von Schweizer Täufern, die um ihres Glaubens willen ca. 1670 in die Pfalz und nach Baden-Württemberg geflüchtet waren, sowie westpreußischen und rußlanddeutschen Mennoniten zusammen.

Unsere Gemeinde leiten ein Ältester, Laienprediger und ein angestellter theologischer Mitarbeiter. Sie ist auf allen Gebieten selbständig, gehört aber zur Wahrnehmung übergemeindlicher Aufgaben (Mission, Diakonie, Friedensdienst) dem ,,Verband deutscher Mennonitengemeinden" an.

Im Jahr 2003 zählt die Mennonitengemeinde Augsburg 60 getaufte Glieder, ohne Kinder und Freunde. Ihr Einzugsgebiet umfaßt den ganzen Regierungsbezirk Schwaben. Zum Gottesdienst treffen wir uns am 2. und 4. Sonntag im Monat um 10:00 Uhr im CVJM-Heim, Frauentorstraße 43 in Augsburg. Am 4. Sonntag laden wir zum Bibelgespräch, mit anschließendem gemütlichem Beisammensein ein.

Unsere Aufgabe sehen wir darin, das Evangelium von Jesus Christus zu verkündigen, das gemeindliche wie private Leben nach den Worten der Heiligen Schrift zu führen, die Taufe auf den Glauben als Erwachsenentaufe zu üben und dem Frieden durch Gewaltverzicht zu dienen.

Besondere Schwerpunkte in Lehre und Leben: - Bekenntnistaufe nach vorrausgehender Unterweisung aufgrund einer freiwilligen Entscheidung. -Mitgliedschaft in der Gemeinde wird erworben durch Taufe oder (bei Übertritten aus anderen Konfessionen) durch Aufnahme als Getaufter. -"Historische Friedenskirche" mit dem Ziel des Verzichts auf Anwendung von Gewalt. -Die Gemeinde ist autonom in allen Fragen der Organisation, der Lehre und des Lebens und auch finanziell selbständig. -Übergemeindliche Zusammenschlüsse zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben.


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