Jakob Ammann

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Jakob Ammann (1644-1731?) von Beruf Schneider, stammte aus Erlenbach im Simmental/Schweiz. Er wurde vom Ältesten Hans Reist aus dem Emmental, zum Ältesten eingesegnet und zog kurz darauf mit seinen Eltern nach Heidolsheim und Anfang 1693? nach Markirch im Lebertal. Den Täuferergemeinden die er dort vorfand, warf er schon bald vor, zu freundschaftliche Beziehungen zu den Reformierten zu pflegen und zu offen für äußere Beeinflussungen zu sein. Daher forderte er die Rückbesinnung auf täuferische Tugenden der Absonderung und die Rückkehr zu strikter Gemeindezucht. Es ist davon auszugehen, dass er sich dabei auf das Dordrechter Glaubensbekenntnis bezog, welches von den Elsässer Mennoniten (Täufer) zuvor angenommen wurde. Jakob Ammann fand mit seiner Gesinnung nicht nur Freunde, sein härtester Gegenspieler war der Wortführer Hans Reist. In Folge kam es zu heftigen Auseinandersetzungen in der er zu keinerlei Kompromissen in Glaubensfragen bereit war. Schlussendlich fing er an jeden zu bannen, der sich ihm nicht anschlossen. So kam es im Elsass zur Bildung von Amischgemeinden, später auch in Hessen, der Pfalz und in Bayern.

Der Namen Amisch stammt von die Ammannischen, die Amischen …

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