Mennonitisch-Katholischer Dialog:1030
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Mennonitisch-Katholischer Dialog
Orte und Themen der jährlichen Treffen
22. Das erste Treffen fand vom 14. – 18. Oktober 1998 in Straßburg, Frankreich, statt. Jede Delegation legte Darstellungen vor, um die Frage zu beantworten “Wer sind wir heute?” Eine zweite Reihe von Darstellungen half, die Gründe dafür zu beleuchten, wie beide Seiten im 16. Jahrhundert aufeinander reagiert haben. Auf dem zweiten Treffen, das vom 12. –18. Oktober 1999 in Venedig, Italien, veranstaltet wurde, konzentrierte sich die Diskussion in den theologischen Sitzungen auf die Art und Weise, wie jede Gemeinschaft die Kirche heute versteht. Die historische Abteilung untersuchte sowohl die Idee der Täufer, die Kirche des Anfang wieder herzustellen, als auch die mittelalterlichen Wurzeln von Glaube und Frömmigkeit in der mennonitischen Tradition in. Auf dem dritten Treffen, das vom 24. – 30. November 2000 in Thomashof bei Karlsruhe, Deutschland, veranstaltet wurde, wandte sich die auf die Gegenwart bezogene Diskussion der Frage nach einer möglichen Zusammenarbeit von Mennoniten und Katholiken heute zu, wobei das Thema als die Frage formuliert wurde: “Was ist eine Friedenskirche?” In den auf die Geschichte bezogenen Diskussionsrunden legte jeder eine Interpretation der Auswirkungen vor, die die “Konstantinische Wende” auf die Kirche hatte. Auf dem vierten Treffen, vom 27. November – 3. Dezember 2001 in Assisi, Italien, legte jede Delegation ihre Sicht der Taufe und der Eucharistie oder des Abendmahls dar. Der auf die Geschichte bezogene Teil des Treffens konzentrierte sich auf die jeweilige Sicht des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat im Mittelalter. Auf dem fünften Treffe vom 25. – 31. Oktober 2002 in Akron, Pennsylvania, arbeiteten die Mitglieder an dem Abschlussbereicht des Dialogs. Sondersitzungen im März, Mai und Juni 2003 schufen Gelegenheit, den Bericht zu verbessern und für seine Vorlage vorzubereiten. Anmerkung: Ein Verzeichnis der Referate, die bei den Dialogsitzungen vorgelegt wurden, sind zusammen mit den Namen ihrer Verfasser als Anhang am Ende dieses Berichts aufgeführt.
