Mennonitisch-Katholischer Dialog:1800
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Mennonitisch-Katholischer Dialog
C. Unsere gemeinsame Verpflichtung zum Frieden.
“Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden” (Mt 5,9).
145. Im Verlauf unseres Dialogs haben wir nach und nach erkannt, dass Katholiken und Mennoniten sich gemeinsam verpflichtet wissen, Frieden zu stiften. Diese Verpflichtung hat ihre Wurzeln in unserer Gemeinschaft mit “dem Gott des Friedens” (Röm 15,33) und in der Antwort der Kirche auf Jesu Verkündigung des “Evangeliums vom Frieden” (Eph 6,15). Als “Gesandte Christi” (2 Kor 5,20) sind wir zur Versöhnung mit Gott und untereinander berufen. Vom Geist bewegt, wollen wir mit unseren Brüdern und Schwestern im Glauben und mit der ganzen Welt unsere Berufung teilen, Werkzeuge des Friedens Gottes zu sein.
146. Wir stellen die Ergebnisse unseres Dialogs über die Frage nach der Verpflichtung zum Frieden in vier Teilen dar: (1) in einem Überblick über verschiedene Aspekte unserer jeweiligen Ansicht über das Stiften von Frieden und der damit verbundenen christlichen Lehren; (2) in Punkten, in denen unsere Ansichten konvergieren; (3) in Punkten, in denen unsere Ansich-ten divergieren; und (4) in Themen, die weitere Erforschung erfordern.
