Mennonitisch-Katholischer Dialog:1920

Aus MennoPedia

Wechseln zu: Navigation, Suche

Mennonitisch-Katholischer Dialog


B. Ein Geist der Umkehr, eine Gesinnung der Buße.


198. Eine Heilung der Erinnerungen schließt auch einen Geist der Umkehr, eine Bereitschaft zur Buße ein. Wenn Christen getrennt sind und in Feindschaft miteinander leben, dann nimmt oft die Verkündigung des Evangeliums Schaden. Die Vollständigkeit und Kraft des Evangeliums wird im Geist der hörenden ernsthaft beeinträchtigt, wenn Christen sie in unterschiedlicher und gegensätzlicher Weise bezeugen. Daher haben voneinander getrennte Christen, einschließlich der Mennoniten und Katholiken, Grund, Gott und auch einander um Vergebung zu bitten. Dabei ändern sie nicht ihre Überzeugungen hinsichtlich des christlichen Glaubens. Im Gegenteil kann eine Bereitschaft zur Buße ein weiterer Antrieb sein, durch Dialog alle theologischen Divergenzen zu beheben, die sie davon abhalten, gemeinsam den Glauben zu teilen, der “den Heiligen ein für allemal anvertraut ist” (Jak 1,3).


weiter ...

Persönliche Werkzeuge