Mennonitisch-Katholischer Dialog:2000

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Mennonitisch-Katholischer Dialog


Sach- und Worterklärung 1


  • 1. Das Wort "Kirche" wird in diesem Bericht verwendet, um das Selbstverständnis der beteiligten Kirchen wie-derzugeben, ohne zu beabsichtigen, alle theologischen die Fragen zu lösen, welche mit diesem Begriff verbun-den sind. Mennoniten und Katholiken haben kein gemeinsames Kirchenverständnis. Anmerkung zur Übersetzung: das englische "church" bezeichnet sowohl die einzelne Gemeinde wie auch die Kirche als Ganzes.
  • 2. Der Begriff "Historische Friedenskirchen", etwa seit 1935 in Gebrauch, bezieht sich auf Mennoniten, Quäker (Gesellschaft der Freunde) und die Kirche der Brüder. Zur Orientierung über die Historischen Friedenskirchen siehe Donald Durnbaugh (Hg.), On Earth Peace: Discussions on War/Peace issues between Friends, Mennonites Brethren and European Churches 1935-1975 (Elgin: The Brethren Press, 1978).
  • 3. "Pastoralkonstitution über die Kirche von heute", Gaudium et spes, 42. - Alle Konzilstexte in deutscher Über-setzung in: K. Rahner/H. Vorgrimler, Kleines Konzilsskompendium. Sämtliche Texte des Zweiten Vatikanums (Freibung i. Br.: Verlag Herder, 27. Aufl. 1998).
  • 4. Jetzt Katholische Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten genannt.
  • 5. Vgl. die folgenden Beispiele aus bilateralen Dialogen: 1) "Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Verständnis von Kirche": Reformiert/Römisch-Katholischer Internationaler Dialog, Zweite Phase (1984-1990)", 1. Kapitel, "Auf dem Weg zu einer Versöhnung der Erinnerungen", und 3. Kapitel, "Die Kirche, die wir bekennen, und unsere geschichtlichen Spaltungen, DwÜ (= H. Meyer/D. Papandreou/H.J. Urban/L. Vischer (Hg.), Dokumente wachsender Übereinstimmung. Paderborn: Bonifatius, 3 Bd. 1983, 1992, 2003), Bd. 2, S. 625-642, S. 650-666; 2) Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre des Lutherischen Weltbundes und der Katholischen Kirche (1999), DwÜ, Bd. 3, S. 419-441; 3) "Les entretiens luthéro-mennonites (1981-1984)", Cahiers de Christ Seul, Nr. 16 (1984); 4) Bericht vom Dialog VELKD/Mennoniten: 1989-1992, Texte aus der VELKD, 53 (Hannover: Lutherisches Kirchenamt der VELKD, 1933).
  • 6. John Howard Yoder, "The Disavowal of Constantine: An Alternative Perspective on Interfaith Dialogue, in: The Royal Priesthood: Essays Ecclesiological and Ecumenical (Grand Rapids: Wm. B. Erdmans 1994), S. 242-261, bes. S. 251.
  • 7. Internationale Theologische Kommission (Hg.), Erinnern und Versöhnen. Die Kirche und die Verfehlungen in ihrer Vergangenheit, 4.1, = Neue Kriterien 2, (Einsiedeln: Johannes Verlag ²2000), S. 72.
  • 8. Zu Nr. 30 und den folgenden vgl. Thomas Brady/Jr. Heiko A. Oberman/James D. Tracy (Hg.), Handbuch der europäischen Geschichte, 1400-1600: Spätmittelalter, Renaissance und Reformation (Leyden/NY/Köln: E.J. Brill, 1994), 2 Bd., Neudruck Grand Rapids 1996; John Bossy, Christianity in the West, 1440-1700 (New York/Oxford: Oxford University Press, 1985); John W. O'Malley (Hg.), Catholicism in Early Modern Europe (St. Louis: Center for Reformation Research, 1988), Robert Bireley, The Refashioning of Catholicism, 1450-1700: A Reassement of the Counter Reformation (New York/London: Macmillan, 1999).
  • 9. Der Begriff "Radikale Reformation" wurde von dem Historiker George Hunston Williams in seinem berühm-ten Buch, das denselben Titel trägt, eingeführt: The Radical Reformation (Kirksville: Sixteenth Century Journal Publishers, ³1992). Mit "Radikaler Reformation" meinen wir jene Bewegung des 16. Jahrhunderts, die nicht nur gegen die katholische Kirche dieser Zeit rebellierte, sondern auch gegen die klassischen Reformatoren. Sie be-stand aus verschiedenen Gruppen wie z.B. den Führern des Großen Bauernkrieges (1524-1525), den Täufern, den Spiritualisten, den Evangelischen Rationalisten, den Unitariern und den Schwenckfeldianern. Andere be-zeichnen diese Gruppen als den "Linken Flügel der Reformation".
  • 10. Siehe z.B. Bernd Möllers berühmten Artikel "Frömmigkeit in Deutschland um 1500", Archiv für Reformati-onsgeschichte 56 (1965), S. 5-30. Siehe auch Eamon Duffy, The Stripping of the Altars: Traditional Religion in England, 1400-1580 (New Haven/London: Yale University Press, 1992).
  • 11. Devotio Moderna oder "Moderne (= neue, zeitgenössische) Frömmigkeit" ist der Name einer geistlichen Er-neuerungsbewegung, die ein großes Gewicht auf das innere Leben des einzelnen und auf die Nachahmung Chris-ti legte. Sie wurde durch den Diakon Geert Grote (1340-1384) inspiriert und hatte ihren Ursprung in den Nieder-landen, aber im Laufe des 15. Jahrhunderts verbreitete sie sich überall in Westeuropa. Siehe R.R. Post, The Mo-dern Devotion (Leyden: E.J. Brill, 1968); G. Epinay-Burgard, Gérard Grote (1340-1384) et les débuts de la dévotion moderne (Wiesbaden: F. Steiner, 1970); John van Engen, Devotio Moderna: Basic Writings (New Y-ork: Paulist Press, 1988).
  • 12. Vgl. James M. Stayer/Werner O. Packull/Klaus Deppermann, "From Monogenesis to Polygenesis: The His-torical Discussion of Anabaptist Origins", Mennonite Quarterly Review 49 (1975), S. 83-122.
  • 13. Vgl. James M. Stayer, Anabaptists and the Sword, (Lawrence, KS: Coronado Press, ²1976).
  • 14. Vgl. William H.C. Frend, The Donatist Church: A Movement of Protest in Roman North Africa (Oxford: The Clarendon Press, 1952).
  • 15. Vgl. Codex Iustiniani, Buch I, tit. 6,2.
  • 16. Umfangreiche Bemühungen, um diese Kontinuität zu beschreiben, findet man in Die Chronik der Hutterer Brüder, herausgegeben und übersetzt von den Hutterer Brüdern (Rifton, NY: Plough Publishing, 1987); ferner in: Thieleman J. van Braght, Blutiges Theater oder Märtyrerspiegel, übersetzt aus der holländischen Ausgabe von 1660 von Joseph Sohm (Scottdale: Herald Press 1950).
  • 17. Brad S. Gregory, Salvation at Stake. Christian Martyrdom in Early Modern Europe (Cambridge/London: Havard University, 1999), bes. Kap. 6 über Täufer und Martyrium und Kap. 7 über römische Katholiken und Martyrium.
  • 18.James M. Stayer, "Numbers in Anabaptist Research", in: C. Arnold Snyder (Hg.), Commoners and Commu-nity: Essays in Honour of Werner O. Packull (Waterloo: Herald Press, 2000), S. 51-73, bes. S. 58-59. Täuferi-sche und mennonitische Märtyrer machten demnach 40 bis 50 Prozent aller Märtyrer aus religiösen Gründen im 16. Jahrhundert aus.
  • 19. Cornelius J. Dyck, "The Suffering Church in Anabaptism", Mennonite Quarterly Review 59 (1985), S. 5.
  • 20. Vgl. Brad S. Gregory, a.a.O., S. 319. Während es im 16. oder 17. Jahrhundert keine bekannten Fälle einer Verfolgung oder Hinrichtung von Katholiken durch Mennoniten gibt, können katholische Soldaten Opfer von Gewalt bei der Belagerung von Münster in Westfalen (1534-1535) gewesen sein. Ob das ein Beispiel für eine Verfolgung von Katholiken durch Täufer ist oder nicht, ist eine ungelöste Frage unserer Diskussionen. Aus ka-tholischer Sicht eröffnet dieser Vorfall die Möglichkeit, dass Katholiken den Tod durch die Hände von Täufern fanden. Aus mennonitischer Sicht haben sowohl das Schleitheimer Bekenntnis (1527) als auch Menno Simons Kritik während und nach diesen Ereignissen den Grund dafür gelegt, dass Mennoniten von damals bis heute die Ereignisse in Münster und alle Bemühungen, solche Unternehmungen theologisch zu rechtfertigen, beständig abgelehnt haben.
  • 21. Vgl. Walter Klaasen, "The Anabaptist Critique of Constantinian Christendom", Mennonite Quarterly Review 55 (1981) S. 218-230.
  • 22. Vgl. Gerhard Ruhbach (Hg.), Die Kirche angesichts der Konstantinischen Wende (Darmstadt: Wissenschaftli-che Buchgesellschaft, 1976); Robin Lane Fox, Pagans and Christians (New York/London: Knopf, 1987); Jo-chen Bleicken, Konstantin der Große und die Christen (München: Oldenbourg, 1992); Michael Grant, Constan-tine the Great. The Man and his Times (New York: Prentice Hall, 1994); T.G. Elliott, The Christianity of Con-stantine the Great (New York: Fordham University Press, 1997).
  • 23. Vgl. Ramsey MacMullen, "Christianity Shaped through its Mission", in: Alan Kreider (Hg.), The Origins of Christendom in the West (Edinburgh: T&T Clark, 2001), S. 97-117; Gilbert Dagron/Pierre Riché/André Vauchez (Hg.), Évêques moines et empereurs (610-1054), Histoire du Christianisme, Bd. 4 (Paris: Desclée, 1993), S. 637; Michel Rouche, Clovis (Paris: Fayard, 1996), S. 143; W.R. Cannon, Histoire du christianisme au Moyen Âge: de la chute de Rome à la chute de Constantinople (Paris : Éditions Payot, 1961), S. 8; Jaques le Goff/René Rémond (Hg.), Histoire de la France religieuse, Bd. 1 (Paris : Éditions du Seuil, 1988), S. 179.
  • 24. Siehe die "Erklärung über die Religionsfreiheit", Dignitatis Humanae des Zweiten Vatikanischen Konzils, besonders 6-7, 12-13, auch 2, 4, 9 und Gaudium et Spes, 41 und 42.
  • 25. Vgl. Gaudium et Spes 76, wo es heißt: "Die Kirche, die in keiner Weise hinsichtlich ihrer Aufgabe und Zu-ständigkeit mit der politischen Gemeinschaft verwechselt werden darf noch an irgendein politisches System gebunden ist ... Die politische Gemeinschaft und die Kirche sind auf je ihrem Gebiet voneinander unabhängig und autonom."
  • 26. Alan Kreider, The Chance of Conversion and the Origin of Christendom (Harrisburg: 1999); ders. The Origins of Christendom, a.a.O.
  • 27. B. Hubmaier, Schriften, hg. von G. Westin und Torsten Bergsten, Gütersloh 1962, S.98 "Aber ain Türck oder Ketzer wirt von unserem tun weder mit dem schwert noch feur überwunden, sondern alain mit geduld und schreyen, und so wir mit den dultigen das gricht gottes erwarten."
  • 28. "Alle äußerliche ding auch Leib und Leben sein auch der äußerlichen Gewalt unterworfen allein den wahren Glauben in Christo mag niemand zwingen noch bewältigen". Aufdeckung der Babylonischen Hurn, siehe Hillerbrand, An Early anabaptist Treatise on the Christian and the State, MQR 32 (1958) S. 29-47
  • 29. Vgl. Walter Kasper, "The Theological Foundations of Human Rights", in: The Jurist 50 (1990) S. 153.

30. Dignitatis humanae, 12.

  • 31. John van Engen, "The Christian Middle Ages as an Historical Problem", in: American Historical Review 91 (1986), S. 519-552.
  • 32. Christopher M. Bellitto, Renewing Christianity. A History of Church Reform from Day One to Vatican II (New York: Paulist Press 2001).
  • 33. Ronald G. Musto, The Catholic Peace Tradition (Maryknoll, NY: Orbis Books, 1986).
  • 34. Bernard McGinn u.a., Christian Spirituality (New York: Crossroad, 1985-1989), 3 Bde.
  • 35. Kenneth Ronald Davis, Anabaptism and Asceticism: A Study in Intellectual Origins (Eugene: Wipf and Stock, 1998); C. Arnold Snyder, "The Monastic Origins of Swiss Anabaptist Sectarianism", in: The Mennonite Quar-terly Review 57 (1983) 5-26; C. Arnold Snyder, The Life and Thought of Michael Sattler (Scottdale/Kitchener: Herald Press, 1984); Peter Nissen, "De Moderne Devotie en het Nederlands-Westfaalse Doperdom: op zoek naar relaties en invloeden", in: P. Bange u.a. (Hg.), De Doorwerking van de Moderne Devotie. Windesheim 1387-1987 (Hilversum: Verloren, 1988), S. 95-118; Dennis D. Martin, "Monks, Mendicants and Anabaptist: Michael Sattler and the Benedictines reconsidered", in: Mennonite Quarterly Review 60 (1986) 139-164; Dennis D. Martin, "Catholic Spirituality and Anabaptist and Mennonite Discipleship", in: Mennonite Quarterly Review 62 (1988) 5-25.
  • 36. Russel Snyder-Penner, "The Ten Commandments, the Lord's Prayer and the Apostels' Creed as Early Ana-baptist Texts", in: Mennonite Quarterly Review 68 (1994) 318-335.
  • 37. Dogmatische Konstitution über die Kirche, Lumen gentium,1.
  • 38. Lumen gentium, 8.
  • 39. Lumen gentium, 2.
  • 40. Lumen gentium, 17. Vgl. Röm 12.
  • 41. Vgl. Dekret über die Missionstätigkeit der Kirche, Ad gentes, 3.
  • 42. Vgl. das Dekret über den Ökumenismus Unitatis redintegratio, 22 und Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen, "Direktorium zur Ausführung der Prinzipien und Normen über den Ökumenismus (25. März 1993), 92 = Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Hg.),Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 110.
  • 43. Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung Dei verbum, 6.
  • 44. Vgl. Die verbum, 7.
  • 45. Lumen gentium, 12.
  • 46. Dei verbum, 10.
  • 47. Vgl. Dei verbum, 10.
  • 48. Die anderen Punkte sind: "2) die Eucharistie, Sakrament des Leibes und Blutes Christi, dargebracht zum Lob des Vaters, Gedächtnis des Opfers und Realpräsenz Christi, heiligmachende Ausgießung des Heiligen Geistes; 3) die Weihe als Sakrament zum Dienstamt in seinen drei Stufen: Bischofsamt, Priestertum und Diakonat; 4) das Lehramt der Kirche, dem Papst und den in Gemeinschaft mit ihm stehenden Bischöfen anvertraut, verstanden als Verantwortung und Autorität im Namen Christi für die Unterweisung im Glauben und seine Bewahrung; 5) die Jungfrau Maria, Gottesmutter und Ikone der Kirche, geistliche Mutter, die für die Jünger Christi und für die ganze Menschheit Fürbitte leistet" (Ut unum sint, 79 = Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 121).
  • 49. Lumen gentium, 25.
  • 50. Vgl. Ut unum sint, 94.2.
  • 51. Lumen gentium, 23.1.
  • 52. Vgl. Lumen gentium, 8.
  • 53. Vgl. Lumen gentium, 23.2; siehe auch Dekret über die Hirtenaufgabe der Bischöfe in der Kirche, Christus Dominus, 11; Glaubenskongregation, "Einige Aspekte der Kirche als Communio", = Verlautbarungen des Apos-tolischen Stuhls, Nr. 107.
  • 54. Vgl. Communionis notio, 9.
  • 55. Vgl. Lumen gentium, 23.
  • 56. Walter Kardinal Kasper, "Present Situation and Future of the Ecumenical Movement", prolusio of the plenary meeting of the Pontifical Council for Promoting Christian Unity, in: Information Service 109 (2002), S. 18.
  • 57. Vgl. Christus Dominus, 11.
  • 58. Vgl. Lumen gentium, 13.3 und Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen, "Direktorium zur Aus-führung der Prinzipien und Normen des Ökumenismus" (25. März 1993), 16.
  • 59. Vgl. Ad gentes, 1,4.
  • 60. Vgl. Ad gentes, 10.
  • 61. Vgl. Ad gentes, 22.
  • 62. Vgl. Harold S. Bender, These Are My People: The New Testament Church (Scottdale/Kitchener: Herald Press, 1962), S. 1 ff.
  • 63. Vgl. Bender, ebd., S. 23 ff.
  • 64. Ein mennonitisches Glaubensbekenntnis, 9 (General Conference Mennonite Church/Mennonite Church Win-nipeg, 1996), S. 50.
  • 65. Vgl. Norman Kraus, Auf dem Weg zur Gemeinde (Maxdorf, Agape, 1983); Bender a.a.O., S. 42 ff. Benders Terminologie "Die heilige Gemeinde" ist praktisch austauschbar mit dem Bild der "Gemeinde des Heiligen Geistes".
  • 66. Kraus, a.a.O., S. 24.
  • 67. Vgl. John Howard Yoder, Body Politics (Nashville: Discipleship Resources 1997), Kap. 1.
  • 68. Vgl. F.H. Littell, Das Selbstverständnis der Täufer, (Oncken, Kassel 1966), S. 66 ff.
  • 69. Zitiert nach Mennonitisches Gesangbuch, ( Strube München 2004 ), S. 1209.
  • 70. Ein mennonitisches Glaubensbekenntnis ,9, a.a.O., S. 50.
  • 71. Vgl. R. Friedmann, The Theology of Anabaptism (Scottdale: Herald Press, 1973), S. 149 ff.
  • 72. B. Hubmaier, Schriften, hg. von G. Westin und Torsten Bergsten, Gütersloh 1962,
  • 73. Howard J. Loewen, One Lord, One Church, One Hope, and One God: Mennonite Confessions of Faith (Elk-hart, IN: Institute of Mennonite Studies, 1985), S. 166.
  • 74. Vgl. Dei verbum, 10-20; Confession of Faith of the General Conference of Mennonite Brethren Churches, 2 (Winnipeg/Hillsboro: Kindred Productions, 1999); Ein mennonitisches Glaubensbekenntnis, 4, a.a.O., S. 26. Nach Rainer W. Burkart, Sekretär des Rates Glauben und Leben des Weltrates Mennonitischer Kirchen, "über-nehmen Erklärungen des Glaubens aus der Tradition der Mennoniten und der Brüder in Christus oft eine Aus-drucksweise, die man im Apostolischen und im Nizänischen Glaubensbekenntnis finden kann, und manche be-trachten das Apostolische Glaubensbekenntnis als einen grundlegenden Text, um die wesentlichen Inhalte des Glaubens zu verstehen. Viele Glaubensbekenntnisse der Mennoniten und der Brüder in Christus folgen der tradi-tionellen Ordnung der Glaubensbekenntnisse ...", Courier, A Quarterly Publication of the Mennonite World Conference 12, 4 (1997), S. 3.
  • 75. Gleichwohl gilt das für Katholiken nie ohne Beziehung zur "Heiligen Tradition als unerlässlicher Interpretati-on des Wortes Gottes", Ut unum sint, 79.
  • 76. Vgl. Dei verbum, 11.
  • 77. Z.B. John C. Wenger, God's Word Written (Scottdale: Herald Press, 1966); Ein mennonitisches Glaubensbe-kenntnis, 4, a.a.O., S. 26.
  • 78. Zur Beziehung zwischen der Eingliederung in die Kirche und der Taufe siehe Nr. 76 und 115-116 für die ka-tholische Position und Nr. 92 und 121-124 für die mennonitische Position.
  • 79. Ein mennonitisches Glaubensbekenntnis, a.a.O., 10, S. 54.
  • 80. Vgl. Lumen gentium, 14,33; "Dekret über das Laienapostolat", Apostolicam actuositatem, 2-4; Dordrechter Bekenntnis (1632) ,in : Benjamin Eby, Kurzgefasste Kirchengeschichte, Berlin, Kanada 1841, S. 179.
  • 81. Vgl. Unitatis redintegratio, 7.
  • 82. Unitatis redintegratio, 12.
  • 83. Vgl. Klaassen, a.a.O., S. 102.
  • 84. Gaudium et spes, 45.
  • 85. Vgl. Douglas Gwyn u.a., A Declaration on Peace (Scottdale/Waterloo: Herald Press 1991).
  • 86. Ein mennonitisches Glaubensbekenntnis, 9, a.a.O., S. 39.
  • 87. Vgl. Lumen gentuim, 48-49.
  • 88. Zur Erklärung des Unterschieds zwischen Ordinierten- und Laienämtern in der katholischen Lehre siehe Nr. 106.
  • 89. Vgl. Bender "The Anabaptist Vision", a.a.O., 13-17; Lumen gentium, 39-42.
  • 90. Vgl. Apostolicam actuositatem, 28-32.
  • 91. Wenn Katholiken Tradition groß schreiben, meinen sie das enge Band, das zwischen der Heiligen Tradition und der Heiligen Schrift als "dem einen Schatz des Wortes Gottes" (Dei verbum, 10) besteht, und nicht die ver-schiedenen menschlichen Traditionen, die sich im Laufe der Kirchengeschichte entwickeln können.
  • 92. Vgl. Dei verbum, 10.
  • 93. Vgl. Dei verbum, 7-10.
  • 94. Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen, "Direktorium zur Ausführung ...", a.a.O. 91
  • 95. Vgl. Marlin Miller, "Priesthood of all Believers", Mennonite Encyclopedia, Bd. V (Scottdale/Waterloo: Herald Press 1990). S. 721-722. Für Mennoniten wurde die reformatorische Betonung des "Priestertums aller Gläubi-gen" kein Lehrpunkt. Der Ausdruck wurde von einigen Täufern benutzt, um die Lehre des Neuen Testaments zu untermauern, daß alle Gläubigen als Gemeinschaft ein "Königreich von Priestern" und eine "königliche Priester-schaft" sind.
  • 96. Lumen gentium, 10.
  • 97. Ebd.
  • 98. Vgl. Lumen gentium, 10, 34.
  • 99. Vgl. Lumen gentium, 12.
  • 100. Vgl. Ut unum sint, 79.


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