Schweizer Brüder

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Die Schweizer Brüder sie nannten sich selbst Brüder (Geschwister) in Christo trennten sich nach einer Disputation am 17. Januar 1525 zu dem der Rat von Zürich geladen hat, endgültig von der reformierten Kirche Zwinglis. Dem Rat der Stadt Zürich und Zwingli stand Konrad Grebel gegenüber

Der Disputation folgte eine Ratsverfügung vom 18. Januar 1525, dass alle Kinder innert acht Tagen zu taufen seien.

Mit einem Ratsbeschluss vom 21. Januar wird nachgewirkt, dass Grebel und Manz Redeverbot haben und die nichtzürcherischen Täufer, darunter auch Pfarrer der Staatskirche, des Landes (Kantons) verwiesen werden.

Als Folge davon versammelt sich die junge, noch kleine christliche Gemeinde, nach Blanke wohl am 21. Januar 1525 mutmaßlich im Haus von Felix Manz in Zürich. Ein Mitglied namens Jörg Blaurock bittet um die Taufe, Er empfängt sie von Grebel und tauft nun die anderen Mitglieder. Am Dorfbrunnen von Hirslanden, heute ein Quartier in der Stadt Zürich, tauft ein Tag später, es ist Sonntag, ein ehemaliger katholischer Priester, der zu den Täufern gehört, einen im urchristlichen Sinne gläubig gewordener Mann, der von Beruf und von Namen Schuhmacher ist und heißt. Der Priester, Johannes Brötli, und Fridli Schuhmacher, sind beide von Zollikon, heute die Nachbargemeinde von Zürich im Südosten. Brötli wird zum ersten Leiter der Zolliker Täufergemeinde. Weiter Namen dieser Zeit sind Simon Stumpf und Wilhelm Reublin

So wir in der urchristlichen Zeit die Verfolgung der Christen die Mission begründete, war die Verfolgung in Zürich die Geburtsstunde nicht nur des Freikirchentums, sondern auch dessen Ausbreitung.

Die Bewegung verbreitet sich durch die Verfolgung bald in die Ostschweiz und in den süddeutschen Raum, via Graubünden nach Südtirol, über Basel ins Elsass und nach Bern. Manchenorts vermischten sich diese Impulse mit Anschauungen aus anderen radikalen und täuferischen Tendenzen. Dabei bildeten sich je nach örtlichen Verhältnissen unterschiedliche Akzente heraus, etwa um die bedeutenden täuferischen Theologen Balthasar Hubmaier in Waldshut (D) oder Hans Denck und Pilgram Marpeck im süddeutschen und ostschweizer Raum.

Gegen Ende 1526 gewann Michael Sattler an Bedeutung, sein großes Schweizer Brüder Schweizer Brüder Vermächtnis war die von Ihm zusammengerufene Schleitheimer Konferenz 1527, welche die Schleitheimer Artikel hervorbrachte. Auf die sich die Schweizer Brüder lange Zeit beriefen.

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