Täufergeschichte
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Täufergeschichte:
In die Zeit um 1520 sammelte sich in Zürich um den Leutpriester Huldrych Zwingli einen Hauskreis/Bibelkreis, der anfing in der Bibel zu lesen und forschen. Gemeinsam machten sie eine Veränderung durch, es wurde ihnen schnell bewusst, dass es zwischen dem Wort Gottes und der Alten Kirche (katholische Kirche) zu fundamentalen Missbräuchen gekommen war.
Es war zu dieser Zeit unruhig im Lande, die Herrscher brauchten Geld für Ihre Kriege (Türkenkrieg) und die Kirche für den Bau des Petersdoms zu Rom und das ausschweifende Leben vieler Kirchenfürsten.
Überall im Lande gab es Bewegungen die dem entgegenwirkten und Menschen die anfingen das Evangelium in die Landessprachen zu übersetzen und auszulegen.
Man denke an Luther, Calvin, Melanchthon, usw.
So auch Zwingli in Zürich. Er fing gegen die Regel der alten Kirche an, das ganze Matthäusevangelium auszulegen. Bald schon trennte er sich von der alten Kirche und gründete mit der Hilfe des Rat von Zürich eine evangelische Kirche.
Der Hauskreis von Zwingli sah in den Zugeständnissen welche Zwingli an den Rat der Stadt machte einen weiteren Bruch mit dem Wort Gottes.
Nach einer Disputation 1525 in Zürich fingen sich Konrad Grebel, Georg Blaurock und Felix Manz und deren Gefolge an zu taufen. Abwertend wurden sie vom Rat der Stadt Zürich und der alten Kirche, Täufer bzw. Wiedertäufer genannt.
So kam es zur öffentlichen Auseinandersetzung …
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