Verfolgung
Aus MennoPedia
Seit Ihren Anfängen 1525 drohte den Täufern (Mennoniten) so in ganz Europa Verfolgung, Folter und Märtyrertod. Daran änderte auch der Augsburger Religionsfrieden nichts. In den Niederlanden vereinigten sich im laufe der Zeit einige von ihnen mit der Staatskirche, worauf der Staat die Verfolgungen Einstellte. Schon sehr früh zogen deshalb auf Einladung nach Westpreußen, die mennonitischen Flüchtlinge meist aus den Niederlanden, zeigten sich als gute Architekten um die Sumpfgebiete des Weichsel-Nougat-Deltas zu kultivieren. Al Gegenleistung erhielten sie ihre Religionsfreiheit. Als Westpreußen im Zuge der polnischen Teilungen 1772 unter die preußische Herrschaft kam, änderte sich die Situation für die Mennoniten stark. Die Mennoniten standen mit ihrer Ablehnung des Wehrdienstes dem Wunsch der preußischen Könige nach einer Vergrößerung ihrer Armee entgegen. Sie wurden zwar vom Wehrdienst befreit, aber ihre weitere Ausbreitung wurde verhindert. Dies veranlasste viele Mennoniten aus Westpreußen nach Südrussland zu Ziehen, dort sahen sie bessere Möglichkeiten für ihre wirtschaftliche, religiöse und soziale Entwicklung Während der kommunistischen Herrschaft in Russland wurde die Religionsausübung stark verfolgt. Manche Mennoniten haben ihren Glauben bewahrt und weiter gegeben, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind ein Großteil von Ihnen nach Westen, nach Deutschland oder Nordamerika gezogen. Die Süddeutschen Täufer (Mennoniten) zogen hingegen schon sehr früh (1720?) auf Einladung von William Penn nach Pennsylvania / Nordamerika, von dort aus sie sich stark verbreiteten.
